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Ernährungstipps für
Sportler
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Läufer im Training sollten sich am besten vorwiegend
vegetarisch ernähren und auf einen hohen Kohlenhydrat-Anteil
achten. Trotzdem muss man nicht auf alles was schmeckt
verzichten, denn auch das Lebensgefühl spielt eine zentrale
Rolle im Training.
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| Erst
einmal vorweg: Eine Ernährungsumstellung kann ruhig langsam
erfolgen. Sie müssen nicht von heute auf morgen zum Asketen
werden. Schließlich laufen Sie auch für ein positives
Lebensgefühl. Ab und zu mal einen Schokoriegel oder ein Gläschen
Wein wird Sie sicherlich nicht lahm legen. |
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Die wichtigsten Energielieferanten sind Fett, Getreide und
Zucker. Allerdings muss man hier genau unterscheiden. Denn das,
was wir herkömmlich unter Fett und Zucker verstehen, lagert
sich gerne mal als Rettungsring um die Hüften, statt den Weg in
Muskeln und Leber zu finden.
Wer laufen will, sollte sich auf Fruchtzucker, vorwiegend
pflanzliche Fette (z.B. Olivenöl) und Vollkornprodukte
konzentrieren. Diese verbrennen schnell, lassen sich also gut in
Energie umwandeln, und setzen nicht an. Kartoffeln, Reis,
Nudeln, Brot - am besten die jeweilige Vollkornvariante - und
natürlich Obst und Gemüse bieten dem Läufer eine gute Basis für
das Training. Da bekommt der Körper die Kohlenhydrate, die
nicht auf den Hüften, sondern im so genannten Glykogendepot in
Leber und Muskulatur gespeichert werden.
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Guter Zucker, schlechter Zucker
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Um den so genannten Industriezucker sollte man einen Bogen
machen. Das ist der Zucker, der aus Zuckerrüben und Zuckerrohr
gewonnen wird. Er liefert sozusagen "leere" Kalorien,
das heißt, er ist arm an essentiellen Nährstoffen.
Traubenzucker hat den Ruf, schnell Energie zu liefern. Und das
tut er auch. Aber Achtung: Das Loch danach ist umso größer.
Ausdauersportler sollten sich daher auf diesen kurzen Kick
lieber nicht verlassen.
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Das muss nicht sein. Trotzdem sollte man einen Bogen um alles
Fette machen. Es erhöht die Cholesterin-Werte und kann Blutgefäße
verstopfen. Pflanzliche Fette sind verträglicher und haben
keine negativen Beleiterscheinungen.
Wer ganz auf Fleisch verzichten möchte, sollte sich einen
Ausgleich über Soja-Produkte oder Amaranth sichern. Denn so können
die essentiellen Fette und Eiweiße kompensiert werden. Eine
Kombination aus tierischen und pflanzlichen Fetten ist ideal.
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... ist es meistens schon zu spät. Die Regeneration eines
ausgetrockneten Körpers dauert lange.
Deshalb sollten Sie während des Trainings schon "vor dem
Durst" ausreichend trinken - das heißt etwa alle fünf
Kilometer.
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| Üben
Sie schon während des Trainings ihre
Trinktechnik aus einem Becher. Am besten
quetschen Sie den Becher oben zusammen,
wenn Sie ihn greifen, dann geht nicht so
viel Flüssigkeit verloren. Und trinken
Sie am besten im Laufen, dann kommen Sie
nicht aus Ihrem Laufrhythmus. |
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Dabei gilt: Nach Möglichkeit auf Alkohol und Kaffee verzichten,
denn das trocknet den Körper aus. Mineralwasser, Früchtetees,
Säfte und auch fettarme Milch sind angesagt.
Einen Wasserbauch sollten Sie aber unbedingt vermeiden.
Achten Sie darauf bei isotonischen Getränken, nur die
zuckerfreien Varianten zu kaufen.
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Essen vor dem Lauf - Nudelparties & Co.
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Die meisten größeren Marathon-Ausrichter veranstalten am Abend
vor dem Start eine Nudelparty. Hier heißt es für alle Läufer:
Kohlenhydrate speichern und Finger weg von fettigen Saucen. Die
letzte große Mahlzeit sollten sie spätestens vier bis fünf
Stunden vor dem Wettkampf einnehmen, um den Körper während des
Wettkampfs nicht zu belasten.
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Während des Laufens muss der Kohlenhydrat-Speicher immer wieder
neu gefüllt werden. Am besten eignen sich dafür Bananen. Sie
sind die Power-Riegel der Natur und beliefern den Körper unter
anderem mit Kohlenhydraten, Kalium und Magnesium - letzteres
beugt auch Krämpfen vor.
Auch Müsli-Riegel sind gut geeignet: Sie lassen sich leicht
transportieren und liefern ausreichend Kohlenhydrate. Achtung
beim Kauf von Energie- und Power-Riegeln: In vielen steckt
Industriezucker, und der ist beim Laufen nicht gefragt.
Kleiner Tipp: Probieren Sie schon im Training aus, was Sie essen
müssen, damit Sie über die Runden kommen.
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Denken Sie daran, Ihrem Körper auch nach dem Laufen noch
ausreichend Energie zuzuführen, denn der
"Nachbrenneffekt" kann noch Stunden nach dem Wettkampf
andauern.
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Countdown der Ernährung vor einem Marathon
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bis
24 Stunden vorher :
normale
Mischkoste, ausgewogene Mahlzeiten je nach täglicher
Trainingszeit; ausreichend Flüssigkeit stündlich aufnehmen;
eine zusätzliche kohlenhydratreiche Mahlzeit (Pasta)
18 Stunden vorher :
Reduzierung von fester Nahrung; ständige Flüssigkeitszufuhr;
nach der Mittagsmahlzeit keine fetthaltigen Nahrungsmittel mehr
12 Stunden vorher :
nur noch leicht verdauliche Speisen (klare Suppe, Zwieback); ständig
trinken
4 Stunden vorher :
alle 20 Minuten 200 ml Wasser trinken; evtl. Toast oder Zwieback
als leichtes Frühstück
während des
Marathonlaufs :
an jeder Wasserstelle trinken
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Vom Jogging zum Marathon
Läufer
Der Weg [ 42,195 km ] ist das Ziel !
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