Tipps für Anfänger

 

 

Freizeitläufer überfordern sich

                                                              

 

Mancher Jogger verausgabt sich beim Laufen: Zu schnell, zu intensiv wird trainiert, das erhöht die Laktatproduktion in den Muskeln, die Folge ist "Übersäuerung", so das Deutsche Grüne Kreuz in Marburg.
Insbesondere Anfänger laufen zu schnell, aber auch erfahrene Läufer übertreiben das Training. Gesünder ist es, das Tempo zu variieren und Pausen zu machen.

Warnsignale (Seitenstechen, Pulsrasen, beginnende Muskelkrämpfe) sollten beachtet werden, damit die Gesundheit nicht gefährdet wird. Das Grüne Kreuz rät daher zum "Laufen ohne Schnaufen", das Tempo ist dann richtig, wenn man sich mit Mitläufern normal unterhalten kann (was man aber nicht pausenlos tun sollte, da das auch wieder auf die Puste geht).

Training mit System

Wer mit dem Laufen beginnt, will Erfolge sehen. Und das gelingt ihm auch sehr schnell - wer nach einem festen Plan trainiert, wird sich vor allem in den ersten Wochen rasch steigern, aus den ersten zusammenhängenden Laufminuten wird schon bald ein 5-Kilomterlauf.

Zwei Fehler werden von Anfängern immer wieder begangen:
- sie laufen zu schnell
- sie laufen möglichst lange ohne Pause
Der Grund liegt nahe: Der Irrglaube "je schneller und je länger" desto mehr Trainingseffekt liegt nahe - doch der Körper reagiert viel komplizierter.

Wer zu schnell läuft, kommt schnell in den anaeroben Bereich, und erreicht so viel zu früh einen Erschöpfungspunkt. Das ist nicht nur uneffektiv sondern auch ungesund.

Auch die Dauer des Laufs ist nicht allein entscheidend, gerade am Anfang sind Intervallläufe am besten geeignet, um sich zu steigern.

Durch kurze Unterbrechungen gewinnen Sie neue Kraft für den nächsten Laufintervall und Ihr Körper lernt, schnell auf Touren zu kommen.

Anfänger sollten mit etwa 50% der möglichen Belastung trainieren - falscher Ehrgeiz schadet nur.

 

Trainingsfehler

Ein häufiger Fehler, den viele Laufanfänger begehen - und der vielen die Lust am Laufen schnell wieder nimmt - ist ein zu hohes Trainingstempo.
Aber selbst bei Spitzenläufern hat man festgestellt, dass diese in regenerativen Läufen zu schnell sind.
Das sind die weitere, sehr »beliebte« Fehler:

Zu schnelles Starten
Statt mindestens 10 Minuten ruhig zu laufen und langsam warm zu werden, wird direkt zu Beginn schnell losgelaufen - noch ist die Kraft ja da.

Plötzliches Stoppen
Statt die letzten Minuten langsam zu laufen oder mindestens zu gehen, hören vor allem Anfänger abrupt auf und steigen ins Auto um nach Hause zu fahren.
Sinnvoll sind hier ein paar Stretching-Übungen, um die Sehnen vor Verkürzungen zu bewahren.

Gruppendruck
In Lauftreffs oder im gemeinsamen Lauf mit mehreren Freunden will man nicht zurückstehen - und verausgabt sich damit unnötig. Oft merkt man die Überanstrengung nicht so schnell, im Wettkampftraining kann diese Gruppendynamik auch ganz vorteilhaft sein. Doch wenn Sie das Gefühl haben, die anderen sind einfach besser als Sie, lassen Sie's gut sein und klinken sich aus der Gruppe aus.

Vor dem Marathon:
Um Magenproblemen aus dem Weg zu gehen, empfehle ich ein "flüssiges Frühstück". Zum Beispiel PowerBar Hydro Plus, denn das man noch bis zu einer Stunde vor dem Lauf trinken. Wer aber etwas "Festes" wünscht, der sollte Bananen oder Weißbrot mit Marmelade/Honig essen, am besten zwei bis drei Stunden vor dem Marathon.

Während des Marathon:
Nehmen Sie eine Wasserflasche in den Startbereich mit, denn bis Sie zur ersten Verpflegungsstelle kommen, können über 30 Minuten vergehen. Ganz wichtig: Alle fünf Kilometer etwas trinken, der Körper kann pro Viertelstunde  etwa 200-250 Milliliter Flüssigkeit aufnehmen. Ich habe gute Erfahrungen mit Powergels gemacht. Bitte unbedingt 200-250 Milliliter Wasser dazu einnehmen, sonst ist die Kohlenhydrat-Konzentration zu süss. Vor allem im letzten Drittel eines Marathons machen sich solche Gels positiv bemerkbar. Ab dem 10. Kilometer damit anfangen und dann alle weiteren 10 Kilometer ein Tütchen aussaugen. 


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Vom  Jogging zum Marathon Läufer
 Der Weg [ 42,195 km ] ist das Ziel !

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